By CAHMedizin | Sichuan, China
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I. Welche vier Arten von Oberschenkelbrüchen gibt es?
1. Proximaler Femurbruch
Schenkelhalsfraktur: Sie tritt häufig bei älteren Patienten mit Osteoporose auf und kann leicht zu Ischämie und Nekrose des Femurkopfes führen.
Intertrochantere Fraktur: Die Frakturlinie befindet sich zwischen dem Trochanter major und dem Trochanter minor, was eine bessere Blutversorgung und eine höhere Heilungsrate zur Folge hat.
Subtrochantere Frakturen: Sie treten unterhalb des kleinen Trochanters auf, werden meist durch Hochenergieverletzungen verursacht und erfordern oft eine operative Behandlung.
2. Oberschenkelschaftfraktur
Frakturen treten in der Mitte des Oberschenkelknochens auf und werden häufig durch direkte Gewalteinwirkung verursacht (z. B. Autounfälle, Stürze), oft begleitet von erheblicher Verschiebung und Weichteilschädigung.
3. Distale Femurfraktur
Suprakondyläre Femurfraktur: Sie liegt in der Nähe des Kniegelenks, kann die Gelenkfläche betreffen und erfordert eine anatomische Reposition zur Wiederherstellung der Gelenkfunktion.
Interfemorale interkondyläre Frakturen: Bei Beteiligung der medialen und äußeren Femurkondylen muss die Ebenheit der Gelenkfläche beurteilt werden, um einer traumatischen Arthritis vorzubeugen.
II. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten bei einer Femurnageloperation getroffen werden?
Nach der Operation ist besonderes Augenmerk auf folgende Aspekte zu legen: Erstens ist auf Nachblutungen an der Operationswunde zu achten. Zur Infektionsprophylaxe sollten 24 bis 48 Stunden nach dem Eingriff Antibiotika verabreicht werden. Die Operationswunde wird regelmäßig gewechselt und die Drainage innerhalb von 24 Stunden entfernt. Zweitens sollten Hüft- und Kniegelenksübungen so bald wie möglich nach der Operation durchgeführt werden. Bei der Versorgung von Oberschenkelbrüchen mit Marknägeln, die durch das Hüft- oder Kniegelenk eingeführt werden, kann es zu Weichteilverletzungen im Gelenk und Blutansammlungen kommen. Daher wird empfohlen, die Gelenke frühzeitig nach der Operation zu mobilisieren, um Komplikationen wie Verklebungen vorzubeugen und das Risiko einer tiefen Venenthrombose in den Beinen zu reduzieren. Drittens sollte nach der Operation nicht zu früh schwere Lasten getragen werden. Regelmäßige Röntgenkontrollen sind notwendig, um das Wachstum und die Heilung des Bruchstumpfes zu beurteilen und die Heilung gegebenenfalls medikamentös zu fördern.
III. Worin besteht der Unterschied zwischen PFN A und A2?
PFN-A und A2 sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte. Ersteres ist ein internes Fixationsgerät zur Behandlung von intertrochanteren Femurfrakturen (antirotativer proximaler Femurmarknagel), letzteres ist eine Klassifikation von intertrochanteren Femurfrakturen im AO-Typisierungssystem.
PFN-A ist ein spezielles chirurgisches internes Fixationssystem und steht für „Proximaler Femurnagel mit Antirotation“. Es handelt sich um ein intramedulläres Nagelsystem, das Frakturen durch Einsetzen in die Markhöhle des Femurs fixiert und sich durch Rotationsstabilität und stabile Fixierung auszeichnet. Es wird hauptsächlich zur Behandlung von intertrochanteren Femurfrakturen der AO-Typen A1, A2, A3 und hohen subtrochanteren Frakturen eingesetzt.
A2 ist eine Typbeschreibung für intertrochantere Femurfrakturen im AO-Klassifikationssystem und wird als instabile Fraktur eingestuft. Laut AO-Klassifikation sind Frakturen des Typs A2 durch eine Frakturlinie im Bereich des Trochanters und einen Einriss der medialen Kortikalis an mindestens zwei Stellen mit einer hohen Anzahl von Bruchstücken gekennzeichnet. Sie werden weiter unterteilt in:
Typ A2.1 : Zwischen den Trochantern befindet sich eine intermediäre Frakturmasse.
Typ A2.2: Zwischen den Trochantern befinden sich mehrere intermediäre Bruchblöcke.
Typ A2.3: Die Bruchlinie erstreckt sich mehr als 1 cm unterhalb des kleinen Trochanters.
Kurz gesagt, PFN-A ist ein therapeutisches Verfahren und A2 bezeichnet den Frakturtyp. Klinisch wählen Ärzte die geeignete interne Fixationsmethode entsprechend der AO-Klassifikation der Fraktur des Patienten (z. B. Typ A2). PFN-A ist eine der gängigen Operationsmethoden zur Behandlung instabiler intertrochanterer Femurfrakturen wie Typ A2.
Veröffentlichungsdatum: 26. Januar 2026







