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Schulterprothese

1. Welches Alter ist optimal für eine Schulterprothese?

Bei einer Schulterprothesenoperation werden erkrankte oder deformierte Gelenke durch künstliche Gelenke ersetzt. Der Schulterprothesenersatz beseitigt nicht nur Gelenkschmerzen, sondern ist auch die bevorzugte Behandlungsmethode zur Korrektur von Gelenkdeformitäten und zur Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

Generell gibt es keine absolute Altersgrenze für einen Schultergelenkersatz. Aufgrund der begrenzten Lebensdauer von künstlichen Gelenken liegt das optimale Alter für eine Gelenkersatzoperation jedoch zwischen 55 und 80 Jahren. Ist der Patient zu jung, kann nach einigen Jahren ein zweiter Eingriff erforderlich sein. Vor der Operation analysiert der Arzt die individuelle Situation des Patienten und entscheidet, ob eine Gelenkersatzoperation möglich ist. Der Patient muss dann lediglich die für ihn passende Operationsmethode im Rahmen des vom Arzt erstellten Behandlungsplans auswählen.

 

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2. Wie lange hält ein Schulterprothesenimplantat im Durchschnitt?

In den frühen Phasen der Entwicklung künstlicher Gelenke vor Mitte des 20. Jahrhunderts wurden hauptsächlich Metallwerkstoffe wie Kobalt-Chrom-Legierungen verwendet. Diese Materialien weisen eine geringe Biokompatibilität und Verschleißfestigkeit auf, haben in der Regel eine Lebensdauer von nur 5–10 Jahren und neigen zu Komplikationen wie Lockerung und Infektion.

In der Entwicklungsphase künstlicher Gelenke Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen neue Metallwerkstoffe wie Titanlegierungen zum Einsatz. Gleichzeitig fand hochmolekulares Polyethylen breite Anwendung in Gelenkpolstern, wodurch die Verschleißfestigkeit der Gelenke deutlich verbessert wurde. Die Lebensdauer künstlicher Gelenke verlängerte sich auf etwa 10–15 Jahre.

Seit dem späten 20. Jahrhundert hat für künstliche Gelenke eine neue Ära begonnen. Metallwerkstoffe wurden weiterentwickelt, und die Oberflächenbehandlungstechnologie hat sich stark verbessert.

 

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fortschrittlicher. Zum Beispiel die Verwendung von Beschichtungen wieHydrierungkann das Knochengewebewachstum fördern und die Stabilität von Prothesen verbessern. Der Einsatz von Keramikmaterialien hat zudem die Verschleißfestigkeit weiter verbessert undBiokompatibilitätDank der oben genannten neuen Materialien und Technologien hat sich die Lebensdauer künstlicher Gelenke auf 15 bis 25 Jahre erhöht und kann bei guter Pflege sogar noch länger sein.

 

III. Welche dauerhaften Einschränkungen gibt es nach einer Schulterprothesenoperation?

Nach einer Schulterprothesenoperation gibt es keine absoluten, dauerhaften Einschränkungen, aber im Hinblick auf die Erhaltung des künstlichen Gelenks ist es ratsam, Folgendes zu beachten:

● MOptionObwohl die Gelenkfunktion nach der Operation deutlich verbessert ist, kann der Bewegungsumfang möglicherweise nicht vollständig wiederhergestellt werden. Beispielsweise werden übermäßige Abduktion und Extension eingeschränkt, um eine Luxation oder übermäßigen Verschleiß der Prothese zu vermeiden.

ÜbungsintensitätIntensive und gelenkschonende Sportarten wie Basketball, Kugelstoßen, Tennis usw. werden nach der Operation nicht empfohlen. Diese Sportarten erhöhen den Druck auf die Gelenke, verkürzen die Lebensdauer der Prothese oder können zu deren Lockerung führen.

 Schwere körperliche ArbeitNach der Operation sollten Patienten körperliche Anstrengungen vermeiden, die die Schultern zu stark belasten, wie z. B. das Tragen schwerer Gegenstände über längere Zeit, häufige Liegestütze mit hoher Intensität usw.

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Mit angemessenem Rehabilitationstraining und täglicher Betreuung verbessern Patienten nach der Operation oft ihre Lebensqualität und können die meisten alltäglichen Aktivitäten normal ausführen.


Veröffentlichungsdatum: 19. Mai 2025