Zusammenfassung: Ziel: Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den Faktoren, die den Operationseffekt der internen Fixierung mit Stahlplatten zur Wiederherstellung der Wirbelsäule beeinflussen.TibiaplateaufrakturMethode: 34 Patienten mit Tibiaplateaufraktur wurden ein- oder beidseitig mittels interner Plattenosteosynthese operiert. Dabei wurden die anatomische Struktur des Tibiaplateaus wiederhergestellt, eine stabile Fixierung erzielt und postoperativ frühzeitig funktionelle Übungen durchgeführt. Ergebnis: Alle Patienten wurden 4–36 Monate (durchschnittlich 15 Monate) nachbeobachtet. Gemäß dem Rasmussen-Score wiesen 21 Patienten ein exzellentes, 8 ein gutes, 3 ein zufriedenstellendes und 2 ein unbefriedigendes Ergebnis auf. Die Rate exzellenter Ergebnisse betrug 85,3 %. Schlussfolgerung: Die Nutzung geeigneter Operationsmöglichkeiten, die Anwendung korrekter Methoden und frühzeitige funktionelle Übungen führen zu exzellenten Operationsergebnissen bei der Behandlung von Tibiaplateaufrakturen.tibialPlateaufraktur.
1.1 Allgemeine Informationen: Diese Gruppe umfasste 34 Patienten (26 Männer und 8 Frauen) im Alter von 27 bis 72 Jahren (Durchschnittsalter: 39,6 Jahre). Es handelte sich um 20 Verkehrsunfallverletzungen, 11 Sturzverletzungen und 3 Quetschverletzungen. Alle Verletzungen waren geschlossen und ohne Gefäßbeteiligung. Es traten 3 Kreuzbandrisse, 4 Seitenbandrisse und 4 Meniskusrisse auf. Die Frakturen wurden nach Schatzker klassifiziert: 8 Fälle Typ I, 12 Fälle Typ II, 5 Fälle Typ III, 2 Fälle Typ IV, 4 Fälle Typ V und 3 Fälle Typ VI. Alle Patienten wurden mittels Röntgen, CT des Tibiaplateaus und dreidimensionaler Rekonstruktion untersucht; einige Patienten erhielten zusätzlich eine MRT-Untersuchung. Die Operationsdauer betrug 7 bis 21 Tage nach der Verletzung (durchschnittlich 10 Tage). Davon entschieden sich 30 Patienten für die Knochentransplantation, 3 Patienten für die Doppelplattenfixierung und die übrigen Patienten für die einseitige interne Fixierung.
1.2 Chirurgische Methode: durchgeführtWirbelsäuleBei der Operation, die entweder durch Anästhesie oder Intubationsnarkose erfolgte, befand sich der Patient in Rückenlage und wurde unter Verwendung einer pneumatischen Blutleere operiert. Für den Eingriff wurden der anterolaterale Knie-, der anteriore Tibia- oder der laterale Zugang genutzt.KniegelenkNach einem dorsalen Zugang wurde das Ligamentum coronarium entlang des unteren Meniskusrandes inzidiert und die Gelenkfläche des Tibiaplateaus freigelegt. Die Plateaufrakturen wurden unter direkter Sicht reponiert. Einige Knochen wurden zunächst mit Kirschner-Nägeln und anschließend mit geeigneten Platten (Golfplatte, L-Platte, T-Platte oder in Kombination mit einer medialen Stützplatte) fixiert. Die Knochendefekte wurden mit allogenem Knochen (frühzeitig) und Allograft-Knochentransplantaten aufgefüllt. Intraoperativ erzielte der Operateur die anatomische und proximale anatomische Reposition, erhielt die normale Tibiaachse, gewährleistete eine stabile interne Fixierung, verdichtete das Knochentransplantat und sorgte für eine präzise Abstützung. Knieband und Meniskus wurden präoperativ bzw. bei intraoperativem Verdacht sondiert und entsprechend versorgt.
1.3 Postoperative Behandlung: Der postoperative elastische Verband des betroffenen Beins sollte sachgemäß angelegt werden. Bei der späten Inzision wurde eine Drainage eingelegt, die nach 48 Stunden entfernt werden sollte. Die postoperative Schmerztherapie erfolgte routinemäßig. Die Patienten begannen 24 Stunden nach der Operation mit Übungen zur Stärkung der Beinmuskulatur und führten nach Entfernung der Drainage bei einfachen Frakturen konditionierte motorische Übungen (CPM) durch. Bei kombinierten Verletzungen des Seitenbandes und des hinteren Kreuzbandes wurde das Knie nach Fixierung mit Gips oder Orthese für einen Monat aktiv und passiv bewegt. Anhand der Röntgenbefunde leitete der Chirurg die Patienten an, schrittweise mit Belastungsübungen zu beginnen. Die volle Belastung sollte frühestens nach vier Monaten erfolgen.
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2022



