1. Je nachdem, ob das hintere Kreuzband erhalten ist.
Je nachdem, ob das hintere Kreuzband erhalten bleibt, lassen sich primäre Knieprothesen in solche mit Erhalt des hinteren Kreuzbandes (posterior stabilisiert, PS) und solche mit Erhalt des hinteren Kreuzbandes (Kreuzbanderhaltung, CR) unterteilen. In den letzten Jahren wurden die Tibiaplateaus beider Prothesentypen hinsichtlich ihrer Anpassungsfähigkeit und Breite der zentralen Säule optimiert, um die Gelenkstabilität und die kinematische Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dies geschieht in Abhängigkeit von der Gelenkstabilität, der Funktion des Bandes und den Vorstellungen des Operateurs.
(1) Merkmale von CR- und PS-Prothesen:
Die CR-Prothese erhält das hintere Kreuzband desKniegelenkund reduziert die Anzahl der chirurgischen Eingriffe; es vermeidet eine weitere Resektion des Femurkondylus und erhält die Knochenmasse; theoretisch kann es die Flexionsstabilität erhöhen, die paradoxe anteriore Verschiebung verringern und eine Rückwärtsrollung ermöglichen. Es trägt zum Erhalt der Propriozeption bei.
Die PS-Prothese nutzt eine Nockensäulenstruktur, um die Funktion des hinteren Kreuzes im Design zu ersetzen, sodass die Femurprothese bei Beugebewegungen zurückgerollt werden kann. Während der Operation wird diefemoral intercondylarEine Osteotomie ist erforderlich. Durch die Entfernung des hinteren Kreuzbandes ist der Beugespalt größer, das hintere Manöver einfacher und die Bandbalance unkomplizierter.
(2) Relative Indikationen für CR- und PS-Prothesen:
Die meisten Patienten, die sich einer primären Kniegelenksersatzoperation unterziehen, können entweder eine CR-Prothese oder eine PS-Prothese erhalten. Die Wahl der Prothese hängt hauptsächlich vom Zustand des Patienten und der Erfahrung des behandelnden Arztes ab. CR-Prothesen eignen sich jedoch besser für Patienten mit relativ normaler Funktion des hinteren Kreuzbandes, relativ leichter Gelenkhyperplasie und weniger ausgeprägter Gelenkdeformität. PS-Prothesen können bei den meisten primären Kniegelenksersatzoperationen eingesetzt werden, auch bei Patienten mit schwerer Hyperplasie und Deformität. Bei Patienten mit schwerer Osteoporose oder Knochendefekten können intramedulläre Verlängerungsstäbe erforderlich sein, und es kann eine Korrektur der Seitenbandfunktion notwendig sein. Verwenden Sie gegebenenfalls restriktive Spacer.
2. Feste und bewegliche Plattformprothesen
Das KünstlicheKniegelenkprotheseProthesen mit fester Plattform lassen sich anhand der Verbindungsmethode zwischen Polyethylendichtung und Tibiaplatte aus Metall in solche mit beweglicher Plattform unterteilen. Bei Prothesen mit fester Plattform wird die Polyethylenkomponente mittels eines Verriegelungsmechanismus am Tibiaplateau fixiert. Die Polyethylenkomponente von Prothesen mit beweglicher Plattform ist auf dem Tibiaplateau beweglich. Der Polyethylen-Spacer bildet nicht nur ein bewegliches Gelenk mit der Femurprothese, sondern ermöglicht auch eine gewisse Bewegung zwischen den beiden Tibiaplateaus.
Die Prothesendichtung mit Fixierungsplattform ist fest mit der Metallhalterung verbunden, was für Stabilität und Zuverlässigkeit sorgt und weit verbreitet ist. Die Geometrie der Fixierungsabstandshalter kann je nach Hersteller stark variieren, um die jeweilige Femurprothese optimal abzubilden und die gewünschte Kinematik zu verbessern. Bei Bedarf kann sie auch problemlos durch eine Kompressionsscheibe ersetzt werden.
Veröffentlichungsdatum: 10. September 2022



